Das Auto hat seitdem eine Salzkruste.
Zurück im Ort hinderte mich nur ein Schrei von J auf einen Stau aufzufahren (dort ist doch nie einer), große Teile des Ortes abgesperrt. Wir denken an Karneval, die Sicherheitskräfte sprechen vom Meer.
Wir schauen mal, die Gischt fegt über die Uferstraße. Auf einmal türmt sich eine gigantische Welle auf und Wassermassen ergießen sich in den Ort, das Wasser rollt die Staße raus, vorne treiben Bank und Tisch des Strandlokals. Wir, wie die anderen, nichts wie weg. Die ja immer noch gehbehinderte J flüchtet mit einem Mordsschreck, was ihr nicht gut tat.
Wieso das Meer heute seine Zähne zeigt, keine Ahnung. Es ist nicht außergewöhnlich stürmisch. Wir wohnen sicher 20 m höher, dürften also sicher schlafen können.
Allerdings fließt jetzt der Verkehr durch die eigentliche Fußgängerzone vor unserem Hotel vorbei.



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