Mittwoch, 8. März 2017

Bergauf

ÜAnstatt Bade- gibt's heute Bergvergnügen. Steil geht's von Garachico über Schlackewge 900 m hoch, noch ohne dass mir die Anstrengung ins Gesicht geschrieben wäre. 


Leicht gedacht, ich wäre jetzt oben und ginge allenfalls behäbig weiter. Zumindest will ich übern ersten Berg, das heißt weitere 400 m Steigung. Was zu sehr im Weg steht, wird getunnelt. 


Man ist ja vor nix fies. Endlich kommen "gemütlichere" Waldwege, mein Getränkevorrat ist längst bis auf den letzten Tropfen ausgelutscht. Aber schön ist es hier. 


Durch Kiefernwälder, immer entlang des Kacaflusses, der 1706 der Blüte Garachicos ein Ende bereitet hat. Das ist alles sehr gut zu erkennen.



Nach 2:20 Stunden auf den Rückweg. Ich bin oberhalb der Wolken, die sich mittags gebildet haben.  Die zu durchstoßen ist ein leichtes - aber dann. 




Bergab ist leichter. Denkt man trotz anderer Weisheiten immer. Aber denkste. Meine ungeübten Beine werden alsbald zu Pudding, die Füße schmerzen, die Knie schreien bei der kleinsten Stufe. Die letzten 500 Höhenmeter werden zur Qual, nur noch an den nächsten Schritt denken und vor allem nicht ausrutschen. 

So geht's einem, wenn man die vernünftige Ehefrau im Haus lässt. Da endlich ist der Ort. 


Wasser! Setzen! Dusche!

Fünf Stunden dauerte das Vergnügen. Die beste Ehefrau von allen: Habe Dich noch gar nicht erwartet. 








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